Noche estrellada de Vincent van Gogh

Noche estrellada de Vincent van Gogh

Noche estrellada

(Starry Night)


Vincent van Gogh

Noche estrellada de Vincent van Gogh
1889  ·  Óleo sobre lienzo  ·  712.68 Megapixel  ·  Imagen de ID:11281

Aunque "Starry Night" es una de las pinturas más famosas de Vincent van Gogh, es probable que pocos sepan que la imagen no se creó al aire libre, sino en el hospital psiquiátrico de Saint-Rémy. Según la visión de van Gogh desde su habitación en la misma institución, el 8 de mayo de 1889, apenas más de un año antes de su suicidio, estaba plagado de desórdenes mentales que solo se pueden suponer a título póstumo como depresión y depresión. episodios delirantes actuado, recurrido a. La pintura permite al espectador ver el mundo a través de los ojos de quizás el mejor artista de la historia en una de sus horas más oscuras. Pero incluso esta oscuridad se rompe por la luz de las estrellas y la luna, que se convierte así en el símbolo del último rayo de esperanza de un alma desesperada. © Meisterdrucke


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Sternennacht Detailausschnitt 1
Sternenacht Detailausschnitt 1

Sternennacht von Vincent van Gogh

„Sternennacht“ ist das berühmte Gemälde von Vincent van Gogh, Öl auf Leinwand, 73,7 x 92,1 cm. Entstanden 1889 in Saint-Rémy, wurde es nach mehrmaligem Besitzerwechsel 1941 vom 'Museum of Modern Art' mit Mitteln der Lillie P. Bliss Stiftung erworben, wo es noch heute mit dem englischen Titel "Museum of Modern Art" zu bewundern ist.

Hintergründe der „Sternennacht“-Entstehung

Um das von Vincent van Goghs maltechnisch Neue und überaus Erstaunliche am Ausdruck des „Sternennacht“-Gemäldes begreifen zu können, muss man sich dazu die Stationen im Leben von Vincent Van Gogh vor Augen führen. Der zur Entstehungszeit 36-jährige Künstler lebte damals in Arles, dort hatte er das berühmte gelbe Haus gemietet, welches von ihm ebenso eindrucksvoll in Öl auf Leinwand festgehalten wurde. Arles war für ihn wie Himmel und Hölle zugleich, wurde er denn, fasziniert von der Schönheit der Gegend, von einem unbeschreiblichen kräfte- und nervenraubenden Arbeitsfieber erfasst. In etwa 18 Monaten malte er unglaubliche 137 Gemälde, thematisierte Blumen, Obstgärten und schuf viele unvergleichliche Landschaftsbilder von der Küste von Les-Saintes-Maries-de-la-Mer. Begleitet vom dänischen Maler Christian Mourier Petersen reiste er 2 Monate durch die faszinierende Landschaft, wo auch das Werk "Brücke von Langlois in Arles" entstand. Hier wurde nun auch „Blau“ zu seiner neuen Lieblingsfarbe, die grauen, kalten Winter von Paris waren endlich in Vergessenheit geraten. Er lernte zu dieser Zeit auch die „Vingtisten“ kennen, eine in Belgien gegründete Vereinigung von Künstlern, unter anderen Anna und Eugéne Boch, deren Ziel es war, junge, unkonventionelle und neue Künstler zu fördern. Zu den Gästen der ersten Ausstellung gehörten zum Beispiel Auguste Rodin und James McNeill Whistler. Später waren dann in diversen Ausstellungen der jugendliche Henri de Toulouse-Lautrec und auch Werke von Vincent van Gogh selbst zu sehen. In diesem Umfeld tauschte Van Gogh auch Selbstbildnisse mit Gauguin, Bernard und Laval. Im Oktober kam Gauguin dann nach Arles, wo es nun zunehmend auftretende Spannungen zwischen den beiden Malern gab. So kam es dann zu Van Goghs erstem Anfall: er schnitt sich einen Teil seiner Ohrmuschel ab und wurde daraufhin ins Krankenhaus gebracht. Im Mai 1889 dann, wurde Van Gogh in die Anstalt Saint-Rémy eingeliefert.

Sternennacht Detailausschnitt 2
Sternenacht Detailausschnitt 2

Überweltliche Symbole und Phantasiemalerei

Das gut organisierte und behütete Anstaltsleben in Saint Rémy tat Vincent van Gogh anfangs gut. Eingebettet in einen geregelten Alltag malte er zunächst nur Bilder, die ihm sein Blick aus der Zelle bot, durfte dann später aber, tagsüber von Wärtern begleitet, im Freien malen. Ab hier traten dann auch Motive wie Zypressen und Olivenbäume in sein Werk. In dieser schweren Zeit entstand nun das ausdrucksstarke Werk „Sternennacht“. Nie zuvor hatte Vincent Van Gogh ein Nachtbild dieser Intensität gemalt. Ein Bild, das erstmals aus seiner Erinnerung erschaffen wurde: ein frei erfundenes Dorf, ebenso erfundene Gebirgszüge im Bildhintergrund und eine Zypresse, die sich dem Himmel entgegenschlingert, ähnlich dem Züngeln dunkler Flammen.

Die ausdrucksstarke Symbolik der Elemente

In diesem Gemälde wird wohl der Himmel eindringlich zum Schauplatz allen Geschehens. Diagonale Pinselstriche bezeichnen den Sternenschwarm, der in seiner kreisenden Bewegung Oben mit Unten verbindet. Die Sterne werden von gleißendem Licht umgeben, das durch die rotierend-bewegte Darstellung sehr plastisch in den tiefblauen Himmel ragt. Mittig verbinden sich 2 riesige Sternennebel, rechts werden Sonne und orangefarbene Mondsichel ineinander verschmolzen. Die Farbdynamik seiner Maltechnik tritt nun erstmals zugunsten der zuckend bewegten Linien in den Hintergrund. Es dokumentiert sich in „Sternennacht“ eine gewaltige innere Explosion künstlerischer Art, die zwischen Arles und Saint-Rémy stattfand, zwischen Glück und Leid, zwischen Mut und Todessehnsucht: und doch hat der Todesgedanke hier in „Sternennacht“ noch nichts Trauriges, alle Elemente sind mit feinem Goldlicht umflutet, die Unruhe wirkt streng gebändigt und doch immer noch im Glauben an das Leben.

Sternennacht Detailausschnitt 3
Sternenacht Detailausschnitt 3

Missverständnis einer Grenzzone

Kein anderes Bild von Van Gogh ragt so deutlich in das Überweltliche wie dieses, keine Station seines Lebens verbindet so dramatisch das Lichte mit dem Dunklen, symbolisiert die Zeit von Arles und Saint-Rémy in einem Ausdruck, einem Gedanken, einem Gefühl.
Vincents Bruder Theo erschrak über den neuen Stil in „Sternennacht“, er war voll der Hoffnung, dass Vincent in Saint-Rémy endlich genesen und zur Ruhe finden würde und meinte, ‚Vincent solle sich doch lieber an alles Irdische halten’. Theo interpretierte das gen Himmel gerichtete Aufflammen der Zypressen als erneute Todessehnsucht. Wahrscheinlicher aber ist, dass Vincent sich den Glauben an das Leben zu dieser Zeit noch erhalten hatte. Er blickte schon seinem 40. Geburtstag entgegen und experimentierte leidenschaftlich an der von ihm so genannten „Phantasiekunst“. Er zog den Tod zwar immer wieder in sein Leben, besonders in den Phasen der Anfälle, die ihn plagten, aber er betrachtete ihn nie als ein Ende.

Phänomen und Wirkung auf andere Künstler

Der Stilwandel, der bei den ersten Werken in Saint-Rémy bemerkbar wurde, muss dennoch einer künstlerischen Entwicklung zugeordnet werden, die von Phasen der Krankheit und dadurch bedingten Unterbrechungen überschattet wurde. In einem Brief spricht van Gogh einmal von dem Heilen und Heilenden in der Natur, das er veranschaulichen wollte. Van Gogh war ein bis zur Selbstzerstörung wahrhaftiger Künstler, sein brennender Geist, seine Leidenschaft und die Tragödie seines Lebens finden sich in seinem gewaltigen Schaffen, das viele andere Künstler inspirierte, neben der Malerei vor allem in der Poesie, beispielsweise bei Rainer Maria Rilke in „Nachthimmel und Sternenfall“. Viele moderne Künstler, besonders die expressionistischen Maler wie Erich Heckel, Henri Matisse, Edvard Munch und Wassily Kandinsky wurden vom Schaffen Van Goghs beeinflusst. Vincent van Gogh verkaufte zu Lebzeiten nur 2 Werke: 1890 „Roter Weinberg“, das um 400 Francs an Anna Boch ging und das heute im Puschkin-Museum ausgestellt ist.
Bei dem zweiten verkauften Bild soll es sich um ein Selbstbildnis handeln, das angeblich zu einem Kunsthändler nach London ging. Die „Sternennacht“ war 2 Mal im Besitz der Witwe von Theo van Gogh, die dank ihrer unermüdlichen Bemühungen den posthumen Ruhm von Vincent van Gogh aufbaute.

Camille Pissarro soll einmal gesagt haben, 'er habe bald gespürt, dass dieser Mensch, Vincent van Gogh, entweder verrückt werde, oder alle weit hinter sich ließe'. Pissarro ahnte damals allerdings noch nicht, dass beides so zutreffen würde. © Meisterdrucke
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